Vehrte
Der Ortsteil Vehrte der Gemeinde Belm liegt ca. 12 km nordöstlich von Osnabrück und ca. 6,5 km nördlich von Belm am Südhang des bewaldeten Wiehengebirges. Er ist im Gegensatz zu vielen anderen Orten der Region keine Durchfahrsiedlung. Der Vehrter Bahnhof befindet sich auf einer Höhe von 127m ü.NN. außerhalb der Siedlung.
Vehrte ist mit 1292,0 ha flächenmäßig der größte Teil Belms. Zur Zeit liegt die Einwohnerzahl bei ca. 2976 , wovon laut Belmer Neubürgerbroschüre 1500 Männer und 1476 Frauen sind. Der größte Teil der Einwohner wohnt in Vehrte-Nord, einem vornehmlich nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Wohngebiet entlang des Wittekindsweges im Osten und der Bergstraße im Westen.
Nordöstlich grenzt der Ortsteil direkt an Schwagstorf, im Nordwesten an Venne (beide Gemeinde Ostercappeln). Der Westen grenzt an den Belmer Ortsteil Icker, der Osten an den Ortsteil Haltern sowie der Süden an den Ortsteil Powe.
Geologisch ist Vehrte sehr interessant, da im Ort noch verschiedene Spuren der Erdgeschichte zu finden sind. So entstanden nach der Saaleeiszeit mehrere Großsteingräber aus den heute noch häufig zu sehenden Monolithen, wie dem Süntelstein. Des Weiteren sind als Überbleibsel der Weichselzeit Lössböden in Senken zu finden. Spektakulärer ist die Schwarzkreidegrube, die ein Naturdenkmal ist. Sie ist aus Faulschlamm vor Millionen Jahren entstanden und wurde bis ins 20. Jahrhundert noch abgebaut und exportiert. Die Schwarzkreide ist ein sehr kohlenstoffhaltiger Ton.
Großsteingrab Schwarzkreide








